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Rodeo - Tierquälerei finanziert von Sponsoren
Sponsoren von Rodeo in Deutschland
Hasseröder Brauerei sponserte bisher Rodeos in der BRD. Am 17.09.02 teilte Hasseröder Brauerei INITIATIVE ANTI-CORRIDA gegenüber mit, "... dass das Engagement im Rodeo-Sport nicht zu unserem Unternehmen passt ... Sicherlich haben wir bei der seinerzeitigen Entscheidung zu sehr die sportlichen und werblichen Aspekte in den Vordergrund gestellt und weniger die Belange der Tiere bedacht...". Nachdem bekannt wurde, dass Hasseröder im Jahr 2003 immer noch Veranstaltungen sponserte, bei denen u.a. Rodeo durchgeführt wurde, nahmen wir erneut Kontakt mit dem Unternehmen auf und legten Fotos vor. Folgendes peinliches Schreiben vom 24.11.2003 ging bei uns ein, das zwar einerseits besagt, dass mit dem Rodeo-Veranstalter selbst kein Sponsoring-Vertrag mehr besteht, dass aber indirekt doch derselbe Veranstalter gesponsert wird. Wir meinen, Hasseröder macht es sich da eindeutig zu einfach! Kontakt:
Jack Daniel's sponserte Rodeos in Rieden-Kreuth (19. u. 20.07.03). Wir gaben diese Nachricht an Tierrechtsforen weiter, worauf die BACARDI GmbH, zu der die Marke Jack Daniel's gehört, Schreiben besorgter Tierschützer erhielt. BARCARDI verschickte daraufhin Schreiben wie dieses: Sehr geehrte Frau Mench, Das "Jack Daniel's Rodeo" in Kreuth vom 19. bis 20. Juli 2003 ist eine einmalige Promotionaktion zur Verkaufsunterstützung, und es steckt kein ideeller Beweggrund unserer Firma dahinter, Rodeos zu unterstützen. Wir werden Ihre Anregung auf jeden Fall in unsere weitere Planung einfliessen lassen und in der Zukunft von derartigen Veranstaltungen Abstand nehmen. Wir hoffen, dass Sie dennoch weiterhin unserem Haus positiv gegenübertreten werden und verbleiben Mit freundlichen Grüssen Wir danken BACARDI Deutschland für die erfreuliche Entscheidung! Sponsoren von Rodeo in den USA
"We are no longer
a corporate sponsor of rodeos or any affiliated organizations, including
the Professional Rodeo Cowboys Association (PRCA). The Coca-Cola Company
does not endorse or condone any practice of cruelty to animals, and the
Company does not sponsor or promote events where there is a risk of physical
harm to animals. Übersetzung
Die Unternehmenszentrale äußerte sich so: "Thank
you for taking the time to contact us about our advertising. It is very
helpful to hear what consumers like you have to say - good or bad - about
the way we promote our product. Campell's Deutschland schickte den ähnliche lautenden Text heraus:
"vielen Dank für Ihre e-mail und Ihr Interesse
an unserem Unternehmen.
Die DaimlerChrysler AG sponsert nach eigenen Angaben nur Institutionen, die im gesellschaftlich akzeptierten Rahmen tätig sind. Dass dabei wiederholt Tiere auf brutale Weise zu Tode kommen, stört den Konzern anscheinend nicht. Aufmerksam auf die tierquälerischen Veranstaltungen, die die DaimlerChrysler AG sponsert, wurden wir im Jahr 2001, als das Logo von Mercedes-Benz auf einer Brochüre der Stierkampf-Arena von Béziers (Südfrankreich), sowie auf der Webseite der Arena, auftauchte. Im selben Jahr wurden wir auch in Portugal fündig, wo die Logos von Jeep und Chrysler auf einem Tiertransporter zu sehen waren, der Pferde zum Stierkampf in Cascais transportierte. Es stellte sich heraus, dass der Konzern außerdem noch im großen Stil Rodeos in den USA, das brutale Iditarod-Schlittenhunderennen und den spanischen Jagdverband sponsert. Auf das Problem aufmerksam gemacht, reagierte der Konzern panisch.Allerdings nur, was das Sponsoring von Stierkampf anging. Zwar behauptete man offiziell, dass man den lokalen Händlern keine Vorschriften machen wolle, das Mercedes-Logo verschwand jedoch sofort aus der Sponsoren-Liste der Webseite der Stierkampf-Arena. In einem Telefonat wurde INITIATIVE ANTI-CORRIDA mitgeteilt, dass man den Händler über die Problematik aufgeklärt habe.
Leider wurden wir 2006 in Spanien wieder fündig. DaimlerChrysler
warb in einem Programm der mehrtätigen Fiesta in Alicante, in der
mehrere Stierkämpfe und blutige "Becerradas" angekündigt
wurden. Das sind Stierkämpfe mit jungen Rindern, ausgeführt
von Nachwuchstoreros, die vor den Augen der Öffentlichkeit an jungen
Stieren bzw. Kälbern trainieren. In der Regel wird nicht sehr treffsicher
mit dem Degen zugestochen . Es bedarf zigfacher Wiederholungen, bis der
Rücken und die Seiten des Tieres voller tiefer Löcher sind,
aus denen Blut quillt, ehe das Tier zusammenbricht. Während Blut
aus dem Maul tropft, weil die Lunge verletzt wurde, wird ihm jetzt vom
Nachwuchsmatador noch mit dem Dolch im Nacken herumgestochert. Erst wenn
es das Publikum nicht mehr mitansehen kann, kommt ein Experte und zerstört
das Rückenmark.
Auch in Kanada sponsert DaimlerChrysler seit einigen Jahren Rodeos im Rahmen der Dodge Rodeo Tour. Auf der dazu gehörigen Webseite werden die brutalen Disziplinen der Tierquälerei genau beschreiben. Neben dem Verschnüren von Kälbern, erscheinen die Disziplinen, an den Kindern teilnehmen dürfen, besonders pervers. Man gibt zu, dass Kinder für Rodeo rekrutiert werden. Zum "Junior Steer Riding" wird angegeben, dass es sich bei den Teilnehmern um Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren handelt und bei den Tieren nicht um ausgewachsene Bullen, sondern junge Rinder und dass die meisten dann mit dem Bullenreiten weitermachen, sobald sie 16 Jahre alt sind. Wie agressiv die DaimlerChrysler AG Rodeo promotet, kann man von an einem Text erkennen, den Dodge früher auf der Homepage hatte:
Unsere Kampagne Die Reaktion der Mehrheit der Aktionäre auf die Wortbeiträge war eindeutig: Tosender Applaus! Hinterher wurden wir immer wieder angesprochen. Man war begeistert von unserem Engagement und wünschte uns, dass das Ziel erreicht werde. Auch die Medien wurden endlich aufmerksam. Wir schrieben auch die Bundes- und Länderministerien sowie Politiker, die einen Mercedes-Benz als Dienstwagen benutzen, an. Ebenso wurden Großkunden und Großaktionäre (das Emirat Kuwait, Banken usw.) informiert. Außerdem führten wir eine Händlerbefragung zum Thema "Sponsoring von tierquälerischen Veranstaltungen" durch. Im Juli 2001 gingen folgende Antwortschreiben des Konzerns bei uns ein: DaimlerChrysler Stuttgart und DaimlerChrysler Auburn Hills Mit uns Tierschützern sind viele DaimlerChrysler-Kunden und -Aktionäre, die dem Unternehmen gegenüber ihrem Protest ausgedrückt hatten, sehr enttäuscht über die tierverachtende Einstellung des Konzerns. Selbst die Tatsache, dass auch Kinder bei einigen Spielarten des Rodeos verletzt werden können, konnte die Geschäftsführung nicht überzeugen.
Der gesunde Menschenverstand reicht bereits aus, um zu erkennen, dass das Rind starke Schmerzen und panische Angst erleiden muss. Als Hauptsponsor wird von der chilenischen Rodeovereinigung Dodge genannt. Über die Werbung in den Arenen hinaus, belohnte Chrysler die Gewinner der nationalen Endausscheidungen 2006 noch mit zwei Fahrzeugen des Modells Dodge Dakota Die Fahrzeuge wurden von Felipe Vidal, Chef der Niederlassung in Puerto Velero, übergeben. Auch in Köln nutzt ein Vertragshändler von DaimlerChrysler das diesjährige Rodeo, um seine Fahrzeuge auszustellen. Wir meinen, dass sich Unternehmen angesichts der eindeutigen Rechtslage per Erlass des Umweltministeriums von NRW lieber nicht mit derartigen Veranstaltungen in Verbindung bringen lassen sollten. Darauf aufmerksam gemacht, reagierte das Autohaus prompt mit Androhung von rechtlichen Schritten. Was DaimlerChrysler sonst noch sponsert
- mit den Marken Dodge und Chrysler das brutale Iditarod Schlittenhunderennen in Alaska, bei dem jährlich Hunde verletzt werden und umkommen. In den Anfangsjahren wurden keine Statistiken geführt. Allerdings geht man davon aus, dass bis einschließlich 2006 130 Huskies beim Rennen oder durch die schlechten Haltungsbedingungen umkamen. Mehr Informationen
- den spanischen nationalen Jagdverband, die "Oficina Nacional de la Caza" mit den Marken Mercedes-Benz und Jeep. Es ist allgemein bekannt, dass es in Spanien mit dem Artenschutz nicht so genau genommen wird. Derzeit läuft gerade ein Verfahren vor der EU wegen des Abschusses von unter Artenschutz stehen Wölfen in der Region Castilla y León im Dezember 2002.
Es bleibt noch zu erwähnen, dass DaimlerChrysler in Deutschland Pferdesport-Tuniere im großen Stil sponsert. Auch diese sind nicht unumstritten. Ebenso berechnet der Konzern Menschen, die aus ethischen Gründen keine Lederausstattung in ihrem Mercedes haben möchten, einen schier unverschämten Aufpreis.
Daimler-Chrysler will ein "vorbildlicher Weltbürger" sein??? (Südwest Presse v. 23/03/04) Dabei ist auch die Werbung ist zweifelhaft. So warbt man ausgerechnet mit einer Qualzüchtung, dem Mops, für eine Hundesicherung im Auto. Es ist ein Widerspruch, einerseits etwas für die Sicherheit von Hunden im Auto tun zu wollen und andererseits eine Veranstaltung wie das Iditarod-Rennen zu sponsern, bei dem Hunde reihenweise sterben. Solange der Konzern seine Verbindungen zu Tierquälerei zu Unterhaltungszwecken nicht eindeutig abbricht, bringt auch die am 09.10.01 in großem Stil gestartete Image-Kampagne des Konzerns nichts!!!
Interessante Informationen über das, was der Konzern sonst noch
föderungswürdig hält bei
Das selbstgefällige Antwortschreiben des Konzerns (Seite
1 , Seite 2 ) Sagen Sie DaimlerChrysler die Meinung: Dr. Dieter Zetsche oder über das Online-Formular auf der deutschen Webseite des Konzerns (Menü "Kontakt", "Allgemeine Anfragen") und auf der englischen Webseite (Menü "Contact", "General questions"). |
©
INITIATIVE ANTI-CORRIDA
2004