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Pressemitteilungen Besucher finanzieren mit ihrem Eintrittsgeld Tierleid Am 09. und 10. August 2008 sollen im Rahmen des "23. Truck-Treffs" Rodeos stattfinden. Initiative Anti-Corrida, eine Arbeitsgruppe der bayrischen Tierrechtsorganisation animal 2000 - Menschen für Tierrechte Bayern e.V., fordert die Besucher des Truck-Treffs auf, die Rodeoveranstaltung durch Fernbleiben zu boykottieren. Unterstützt wird diese Forderung vom Bund Tier- und Naturschutz Ostwestfalen in Paderborn. Zwar darf es aufgrund behördlicher Anordnungen in Kaunitz keine Sporen und keinen Flankengurt geben, doch unproblematisch sind die Veranstaltungen immer noch nicht, meinen die Tierrechtler. Wiederholt mussten sie in der Vergangenheit beobachten, wie der hintere Sattelgurt beim Saddle Bronc Riding die Funktion des untersagten Flankengurtes übernahm und die Pferde zum Buckeln veranlasste. Seit Juni 2006 besteht in Nordrhein-Westfalen ein Erlass zu Rodeo, der außerdem Wild Horse Race und Bullenreiten verbietet. Leider wird dieser Erlass nicht konsequent umgesetzt, dass diese umstrittenen Disziplinen auch in Kaunitz durchgeführt werden. Gerade beim Bullenreiten war in dieser Saisaon beobachten, dass die Tiere mit Angst und Stress reagieren. So wollte einer der Bullen aus der engen Startbox aussteigen und ein weiteres Tier reagierte wiederholt mit Durchfall aus Angst. Aufgrund der starken Reaktionen der Tiere kann es zu Stürzen oder zu Beinverletzungen kommen, wenn die Tiere sich mit einem Bein in der Absperrung der Arena verfangen. Mechthild Mench, Pressesprecherin von Initiative Anti-Corrida: "Die Cowboys möchten dem Publikum zwar vorgaukeln, dass sie von sich aus auf die Sporen und den Flankengurt verzichten, doch in Wirklichkeit tun sie das nur, weil es seitens der Behörden verboten ist. Der Schutz der Tiere steht nicht dahinter. Man muss wissen, dass sie das Verbot weiterhin anfechten. Jeder Besucher sollte sich klarmachen, dass er mit seinem Eintrittsgeld Tierleid finanziert." (Pressemitteilung vom 04.08.08) Pressemitteilung
der Tierrechtsinitiative Rhein-Main zum Protest gegen Rodeo in Hanau im
Juli 2008 Blauzungenkrankheit - Tierschützer fordern zum Verzicht auf Rodeoveranstaltungen auf Unterhaltungsveranstaltungen mit Rindern sind angesichts der Ausbreitung der Blauzungenkrankheit nicht zu rechtfertigen. Trotz strengster Desinfektions- und sonstiger Schutzmaßnahmen gelingt es dem Erreger der gefährlichen Krankheit immer wieder, sich zu verbreiten. Wenn Rinder von einer befallenen Region in eine bisher nicht befallene Region transportiert werden, stellt dies ein enormes Risiko dar. Bei Rodeo werden Bullen und Rinder enormen Stress ausgesetzt, was ihre Abwehrkräfte schwächt. Aus diesen Gründen hat sich Initiative Anti-Corrida an das Bayerische Umweltministerium, den Bayerischen Bauernverband und den Landrat des Landkreises Passau gewandt, damit die für Mitte Oktober im Landkreis Passau geplanten Rodeoveranstaltungen abgesagt werden. Das Management der Westernstadt Pullman City, wurde aufgefordert, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und auf die Veranstaltung zu verzichten.
Mechthild Mench, Pressesprecherin von Initiative Anti-Corrida
und stellv. Vorsitzende von animal 2ooo - Menschen für Tierrechte
Bayern e.V.: "Das Risiko der weiteren Ausbreitung der Blauzungenkrankheit
lässt sich nicht leugnen. Selbst wenn alles Menschenmögliche
getan wird, um den Erreger in den Griff zu kriegen, besteht ein erhebliches
Restrisiko. Die Blauzungenkrankheit darf nicht unterschätzt werden,
denn viele der erkrankten Tiere müssen getötet werden, um den
Tieren Leiden zu ersparen. Wer angesichts der aktuellen Lage Unterhaltungsveranstaltungen
mit Rindern bucht, handelt absolut unverantwortlich und unsolidarisch." Tierschützer satteln auf Protestveranstaltung gegen Rodeoshow in Köln Am 28. und 29. Juli 2007 sollen auf der Galopprennbahn Köln-Weidenpesch
Rodeos stattfinden. Mitglieder verschiedener Wie funktioniert Rodeo? Pikante Rechtslage Wieso sind Tierschützer jetzt immer noch nicht zufrieden? Ebenso zu kritisieren sind die Haltungsbedingungen der Tiere (mehr dazu
im Bericht über die Absage
des Kopenhagener Rodeos). Abgesehen davon bedeuten auch das häufige Verladen, die vielen Transporte, die unbekannte und äußerst laute Umgebung sowie das Einsperren in die engen Startboxen Stress und Schmerzen und somit Leiden für die Tiere. Die schwachen Argumente der Möchtegern-Cowboys Betrug am Zuschauer Die Rolle der Medien Mechthild Mench, stellv. Vorsitzende animal 2ooo - Menschen für
Tierrechte Bayern e.V. und verantwortlich für den Inhalt der Pressemitteilung:
"Wieso ignoriert das Kölner Veterinäramt den Erlass und
erlaubt Wild Horse Race und Bullenreiten? Wir fordern, (Pressemitteilung vom 23.07.2007) Bon Jovi und Def Leppard wegen Auftritts bei tierquälerischem Rodeo kritisiert - Aufruf zum Boykott der Rockbands - Im Juli 2007 wird in den USA wieder das mehrtägige Cheyenne Frontier Days Rodeo stattfinden. Dieses Jahr haben die Veranstalter die Rockbands Def Leppard und Bon Jovi als Besucher-magneten angeheuert. Tierschützer kritisieren die Teilnahme der Bands an dem Event, die als eine der brutalsten Rodeoveranstaltungen in den USA gilt, bei der regelmäßig Pferde, Kälber und Bullen verletzt werden oder sogar umkommen. Absolut unverständlich ist es, dass Mitglieder von Def Leppard Vegetarier sind und trotzdem in ihrem Auftritt bei einer tierquälerischen Veranstaltung anscheinend keinen Widerspruch sehen. Geld scheint den Hardrockern über die Tierliebe zu gehen, vermuten die Tierschützer und rufen zu einem europaweiten Boykott der CDs und der Konzerte auf. Sie haben dies dem Management der Bands mitgeteilt und die Verantwortlichen aufgefordert, den Auftritt abzusagen. SHARK, die amerikanische Partnerorganisation der European Anti-Rodeo Coalition hat auf ShameOnCheyenne.com dokumentiert, wie brutal es beim Cheyenne Frontier Days Rodeo zugeht und dass reichlich Blut fließt. Rodeo steht weltweit in der Kritik. In Europa sieht es schlecht für Rodeo aus. Kürzlich musste ein Rodeo in Kopenhagen aufgrund von Protesten abgesagt werden. Ungarn verbot im Mai ein Rodeo in Budapest. Belgien verbot kürzlich den Flankengurt und die Sporen beim Wildpferdreiten und in Deutschland ist in den meisten Bundesländern Rodeo im herkömmlichen Stil aufgrund eines tierärztlichen Langzeitgutachtens nicht mehr möglich. Mechthild Mench, Sprecherin der European Anti-Rodeo Coalition und stellv. Vorsitzende von animal 2ooo - Menschen für Tierrechte Bayern e.V.: "Durch ihre Teilnahme am Cheyenne Frontier Days Rodeo promoten Bon Jovi und Def Leppard Rodeo. Hardrock-Fans, die sonst nicht zum Rodeo gehen würden, bringen zusätzlich Geld in die Veranstaltung. Wir fordern Tierliebhaber in Europa auf, keine CDs der Bands zu kaufen und auch keine Konzerte zu besuchen, sollten die Bands ihren Auftritt beim Rodeo nicht absagen." (Pressemitteilung vom 31.05.07)
Es klebt (S)Tierblut am Spritfresser Anlässlich der diesjährigen Aktionärsversammlung der DaimlerChrysler AG am 04.04.07 in Berlin werden Mitglieder der Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, Initiative Anti-Corrida und Fight Against Animal Cruelty in Europe die Aktionäre über das Sponsoring von tierquälerischen Aktivitäten aufklären. Unterstützt werden Sie davon von Miss Anti-Rodeo, die morgens vor dem ICC von 8 - 10 Uhr gerne die Fragen der Medienvertreter beantworten wird. Rodeo Der Konzern redet sich damit heraus, dass man nur die größte Rodeo-Organisation, die Professional Rodeo Cowboy Association (PRCA), sponsere. Diese habe aureichende Tierschutzrechtlinien. Wie jedoch die amerikanische Tierschutzorganisation SHARK aufdecken konnte, hält die PRCA die eigenen Richtlinien nicht ein. Außerdem werden weitere Rodeos anderer Cowboy-Vereinigungen gesponsert. Umfangreiches Videomaterial zeigt im Hintergrund deutlich das Firmenlogo von DODGE, während vorne Kälbchen brutal getreten und verschnürt werden und junge Rinder schwer verletzt und halbtot durch den Sand gezerrt werden. Es ist offensichtlich, dass Rodeo nur mit Gewaltanwendung funktioniert. Allerdings bedeutet es nicht nur für die Tiere Verletzungen und Tod, sondern auch kleine Kinder zählen zu den Verletzten bei dem vom Konzern mitfinanzierten Mutton Bustin, dem Schafreiten. Wie kürzlich bekannt wurde, bezuschusst DODGE auch Rodeos in Chile, die ohne die Sponsorengelder längst nicht mehr möglich wären. Auch in Köln nutzt ein Vertragshändler von DaimlerChrysler das diesjährige Rodeo, um seine Fahrzeuge auszustellen. Wir meinen, dass sich Unternehmen angesichts der eindeutigen Rechtslage per Erlass des Umweltministeriums von NRW lieber nicht mit derartigen Veranstaltungen in Verbindung bringen lassen sollten. Darauf aufmerksam gemacht, reagierte das Autohaus prompt mit Androhung von rechtlichen Schritten. Unternehmenschef Dr. Dieter Zetsche und Chrysler-Chef Tom LaSorda wurde bereits Anfang des Jahres ein Langzeit-Gutachten über Rodeo vorgelegt, erstellt von führenden deutschen Pferdeexperten und Ethologen. Aufgrund dieses Gutachtens wurden in Deutschland die Zwangsmittel Flankengurt und Sporen, das grausame Wild Horse Race und das Bullenreiten in den meisten Bundesländern verboten. Auch in Baden-Württemberg, wo der Konzern seine Zentrale hat. Ein Schreiben der EU-Kommission, in dem Rodeo als "abstoßend" bezeichnet wird und als dem Wohlbefinden von Tieren ernstlich schadend, wurde den Konzernchefs ebenfalls zur Verfügung gestellt. Stierkampf Schlittenhunderennen Die Reaktion des Konzerns Mechthild Mench, Pressesprecherin von INITIATIVE ANTI-CORRIDA und stellv. Vorsitzende von animal 2ooo - Menschen für Tierrechte Bayern e.V.: "Statt mit der selbst auferlegten gesellschaftlichen Verantwortung die Welt zu verbessern, appelliert der Konzern an die niedrigsten Instinkte um seine Spritfresser zu verkaufen. Stierkampf, Rodeo, Husky-Rennen, was ist eigentlich noch alles erlaubt? Sind die Fahrzeuge von DaimlerChrysler so schlecht, dass jedes Mittel recht ist, um Kunden zu werben? Potentielle Autokäufer sollten bedenken, dass Tierblut an den Fahrzeugen klebt. Aktionäre sollten ihren Einfluss gelten machen, damit dieses ethisch und moralisch verkommene Sponsoring endlich unterbleibt. Sollte Chrysler verkauft werden, werden auch die Tierschützer mit übernommen." *Das komplette Antwortschreiben (Seite 1 , Seite 2 ) Mehr Infos und Fotos zum Thema DaimlerChrysler und der (S)tierschutz (Pressemitteilung vom 31.03.2007) Protest gegen Rodeo in Köln-Weidenpesch hier geht es zur Pressemitteilung von Bärbel Höhn , MdB Am 29.07 06 und 30.07.06 sollen auf der Galopprennbahn in Köln Weidenpesch an beiden Tagen Rodeoveranstaltungen durchgeführt werden. Nach Angaben des Veranstalters (www.koeln-rodeo.de) sind bei diesen Rodeos u.a. folgende Disziplinen geplant: Ironbull-Wettbewerb (Bullenreiten), Wild Horse Racing (Wildpferde einfangen) und Calf Roping (Baby-Kälber werden mit dem Lasso zu Fall gebracht und an drei Beinen gefesselt). Sowohl das Bullenreiten, wie das Wild Horse Race und die Verwendung von Sporen und Flankengurten werden von der Stadt Köln und dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als tierschutzwidrig eingestuft und dem Veranstalter sollen entsprechende Auflagen gemacht werden. Auch in anderen Bundesländern wurde per Gerichtsbeschluss bereits mehrfach der Einsatz der Sporen, die den Pferden in den Schulter- und Nackenbereich getreten werden, untersagt (das nennt man im Cowboy-Jargon "marks"). Sollte das Calf Roping statt finden, hat der Rodeoveranstalter mit einer Strafanzeige zu rechnen. In der Vergangenheit zog das Rodeounternehmen bereits mehrfach wegen der Auflagen der Veterinärämter vor Gericht. Das Verwaltungsgericht Regensburg kam im September 2005 zu dem Ergebnis, dass der Einsatz der Sporen bei Rodeoveranstaltungen mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar ist, da den Tieren durch den Einsatz von Sporen bei den Rodeo-Disziplinen ohne einen vernünftigen Grund Schmerzen zugefügt werden, was gegen § 1 Satz 2 TierSchG verstößt. (Az. RN 11 S 05.1317 vom 22.09.05). Auch im Mai 2006 wurde das Verbot der Sporen bei den Pferden vom Verwaltungsgericht Dresden bestätigt Auch aus der Pressemitteilung des saarländischen Umweltministeriums vom 16.06.05 ist zu entnehmen: "Zur Belustigung der Zuschauer und Teilnehmer werden die Tiere durch Gewaltanwendung und körperlichen Zwang nicht nur zu gewissen Verhaltensreaktionen gedrängt, sondern auch regelrecht körperlich gequält." Trotzdem versucht der Veranstalter die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass seine Rodeoveranstaltungen nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Als "Beweis" für seine tierfreundliche Einstellung führt er an, dass der Erlös aus der Tombola dem Kölner Pferdeschutzhof zugute kommen soll. Durch das Mäntelchen der Mildtätigkeit wird aber die Tierquälerei keineswegs legitimiert. Ein weiteres Indiz dafür, dass der Rodeoveranstalter nicht gar so tierfreundlich eingestellt sein kann, ist die Tatsache, dass das Veterinäramt in Meißen ihm die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz entzogen hat. Gegen die Entziehung hat der Veranstalter zwar Widerspruch eingelegt, so dass die Entziehung noch nicht rechtskräftig ist, doch läßt dies den Schluß zu, dass es mit dem behaupteten tierfreundlichen Umgang nicht sehr weit her sein kann. Mechthild Mench, Pressesprecherin von INITIATIVE ANTI-CORRIDA und stellv. Vorsitzende von animal 2ooo - Menschen für Tierrechte Bayern e.V.: "Wir wollen kein "sanfteres" Rodeo, sondern überhaupt kein Rodeo. Rodeo ist weder offiziell anerkannter Sport, noch hat es Tradition in Europa. Zuschauer sollten solche Veranstaltungen unbedingt durch Fernbleiben boykottieren." Dem Protest schließen sich folgende Tierschutz- und -rechtsvereine und Privatpersonen an (in alphabetischer Reihenfolge): * Anika Auweiler, Musikerin; (Pressemitteilung vom 12.07.2006.Verantwortlich für die Pressemitteilung: Christina Kremer, www.fueralletiere.de ) Haltung des ZDF zu Rodeo ausdrücklich begrüßt Das für den ZDF-Fernsehgarten am 16.07.06 geplante Rodeo wurde vom Sender kurzfristig abgesetzt. Rodeo sei rechtlich und ethisch umstritten, hieß es seitens des ZDF. Allerdings war die rechtliche Lage durchaus eindeutig, denn bereits seit dem 06.05.2005 sind der Flankengurt, die Sporen, Wild Horse Race und Bullenreiten in Rheinland-Pfalz verboten. Mechthild Mench, Pressesprecherin der European Anti-Rodeo Coalition (EARC): "Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich. Es wäre fatal gewesen, wenn in einem familienorientierten Programm wie dem "Fernsehgarten" tierschutzwidrige Handlungen vorgeführt worden wären. Gerade Kindern gibt Rodeo ein ganz schlechtes Beispiel für den Umgang mit Tieren, denn derjenige, der brutal mit Tieren umgeht, wird durch Punkte oder Preisgeld belohnt." (Pressemitteilung vom 17.07.06) Protestaktion gegen Rodeo in Riesa am 06.05.06 vor der Erdgasarena Blut, Sand und Cowboyschweiß Internationale Protestaktion gegen Rodeo in Palma de Mallorcas Stierkampfarena Vom 22. bis 24. September 2006 soll in der Stierkampfarena von Palma
de Mallorca eine Westernreitveranstaltung stattfinden. Die "1. Mallorca
Trophy" wird auch Rodeos, wie sie in Deutschland durchgeführt
werden, beinhalten. Bisher legte die Rodeo-Szene immer Wert darauf, dass
Rodeo nicht als "Amerikas Antwort auf Stierkampf " bezeichnet
wird. Jetzt hat man jedoch keinerlei Bedenken, in einer Stierkampfarena,
in der alljährlich während des Sommers Stiere zu Tode gequält
werden, Rodeos zu veranstalten. Natürlich dürften die Blutspuren
im Sand für das Rodeo abgedeckt werden, doch die Umgebung wird Zuschauern
und Teilnehmern eindeutig zeigen, wo man sich befindet. bei Mallorcas Behörden gegen die tierquälerische Veranstaltung protestiert. Der Veranstalter wurde aufgefordert, Rodeo aus dem Programm zu streichen. Da es sich bei den Teilnehmern auch um amerikanische Staatsbürger bzw. Bedienstete der US-Army handelt, wurden die Behörden auch auf den Sicherheitsaspekt hingewiesen. Reiseveranstalter und Hotels wurden aufgefordert, den Event nicht zu promoten. Gutachten Gewaltanwendung Auch das häufige Verladen, die vielen Transporte, die unbekannte und äußerst laute Umgebung, das Einsperren in die engen Startboxen, das wiederholte Einhacken mit Sporen auf den Nackenbereich sowie die häufigen Stürze verursachen den Tieren, kastriert oder nicht, Stress und Schmerzen und somit Leiden. Rinder eignen sich bekanntlich überhaupt nicht zum Reiten. Gesetzeslage auf Mallorca Außerdem besagt Artikel 4.2c): "Ausdrücklich ausgenommen
von diesem Verbot sind Fiestas, die über 100 Jahre ohne Unterbrechung
stattgefunden haben, vorausgesetzt, dass sie keine Folter, Verletzungen
oder den Tod des Tieres mit sich bringen." Die Rolle der Medien Mechthild Mench, stellv. Vorsitzende von animal 2ooo - Menschen für
Tierrechte Bayern e.V. und Pressesprecherin von INITIATIVE ANTI-CORRIDA: * der Link zum Gutachten
der TVT Europäische Anti-Rodeo-Organisation gegründet Die European Anti-Rodeo-Coalition (EARC) wurde als permanentes Standbein gegen Rodeo ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Europa - rodeofreie Zone" wollen die Gründungsmitglieder aus drei europäischen Ländern über Rodeo aufklären. Sie sehen Rodeo als Tierquälerei zu Unterhaltungszwecken an. Mithilfe von Informationen wollen sie die europäische Bevölkerung, Sponsoren von Rodeo, die Presse, sowie Entscheidungsträger über Tierleid beim Rodeo informieren. Die Webseite www.anti-rodeo.org wurde deshalb in sieben Sprachen konzipiert. Da Deutschland das Zentrum der europäischen Rodeo-Szene ist, ist der deutschsprachige Teil umfangreicher und wird aufgrund neuer Entwicklungen ständig aktualisiert. Die Gründungsmitglieder sind:
Andere Tierrechtsvereine sollen im Laufe der Zeit zwecks Gründung einer Europäischen Plattform gegen Rodeo angesprochen werden. Pressesprecherin Mechthild Mench: "Es ist an der Zeit, dass den Möchtegern-Cowboys organisiert Paroli geboten wird. Die Behörden haben ihre Augen vor dem, was beim Rodeo wirklich mit den Tieren veranstaltet wird, viel zu lange verschlossen." (Pressemitteilung vom 18. Juni 2004)
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INITIATIVE ANTI-CORRIDA
2004