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Ludwigshafen verweigert die Genehmigung für Rodeo!!!
Wirbel gab es in den letzten Tagen um Rodeo-Veranstaltungen, die an den beiden kommenden Wochenenden auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Ludwigshafen in Oggersheim stattfinden sollten. Diese wurden von der Stadt Ludwigshafen nicht genehmigt, da sie nicht fristgerecht angemeldet wurden. Sowohl die Stadtratsfraktion der Freien Wählergruppe (FWG) als auch
die Tierschutz-Initiative "Anti-Corrida" hatten gegen die Veranstaltung
in ihrer geplanten Form plädiert. So forderte die FWG die Auflage
des Verbots von sogenannten "Flankengurten". Diese würden
bei bestimmten Rodeo-Disziplinen eingesetzt, um den Pferden Schmerzen
zuzufügen und somit das gewünschte "Buckeln" hervorzurufen,
teilte Rainer Metz, Fraktionsvorsitzender der FWG mit. Die Initiative
"Anti-Corrida" hatte sich für das Verbot der gesamten Veranstaltung
eingesetzt und begrüßte die Absage. Wie Ulrike Heinrich von der Pressestelle der Stadt Ludwigshafen mitteilte, sei neben der Kontrolle der Papiere und Ausweise der Tiere auch die vorgesehenen Disziplinen der Rodeo-Veranstaltung genauestens auf tierschutzwidrige Inhalte hin zu überprüfen gewesen. Da jedoch die Beschreibung der Disziplinen der Behörde nicht fristgerecht vorgelegt wurde, war diese Überprüfung im Vorfeld nicht möglich. Im besonderen Fokus der Kritik der Tierschützer stehen neben den Disziplinen, bei denen der "Flankengurt" verwendet wird, auch der Einsatz von Rädchensporen und das Reiten von ausgewachsenen Bullen. Zur Absage der geplanten Rodeo-Veranstaltung durch die Stadtverwaltung
Ludwigshafen war der Reit- und Fahrverein für eine Stellungnahme
gestern nicht zu erreichen. (tük) Anmerkung: Auch die Stadt Bamberg verweigerte im Mai 2005
die Genehmigung für Rodeo. |
©
INITIATIVE ANTI-CORRIDA
2004