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Sie haben das Video zur Kampagne bereits angeschaut und sind betroffen und wütend über das, was da alljährlich von April bis Oktober in Deutschland mit Rindern und Pferden veranstaltet wird? Sie wollen den Tieren helfen? Vorbemerkung: Bisher haben wir immer bei den jeweiligen Veterinärämtern vor Ort gegen Rodeo protestiert. Seit dem Frühjahr 2005 ist das Gutachten der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. zu Rodeo im Internet veröffentlicht. Im Juni 2006 beschlossen die Tierschutzreferenten der Länder, das Gutachten in Form eines jeweiligen Ländererlasses umzusetzen. Man beschloss ein Verbot des Flankengurtes, der Sporen, des Wild Horse Race und des Bullenreitens. Leider haben nicht alle Länder das Gutachten komplett umgesetzt. Besonders problematisch ist die rinderfeindliche Haltung Hessens und Baden-Württembergs, wo Bullenreiten noch erlaubt ist. Aufgrund dieser und anderer Mängel in der Handhabung von Rodeo seitens der Behörden, gibt es auch eine unterschiedliche Rechtsprechung zu Rodeo. Manche Verwaltungsgerichte stellen den Schutz der Tiere in den Vordergrund, manche Richter entscheiden aufgrund der knappen Zeit (es sind meistens Eilverfahren!!!) lieber zugunsten derjenigen, die die Tiere zu ihrer Unterhaltung ausbeuten möchten. Fazit: Die Tierschutzreferenten der Bundesländer müssen sich gemeinsam mit dem Bundesverbraucherministerium erneut an einen Tisch sitzen und nach einer Lösung im Sinne der Tiere suchen. Das Tierschutzgesetz, das eigentlich in seiner jetzigen Form bereits ausreichen sollte, muss entsprechend erweitert werden. Die Verantwortung für die jeweiligen Auflagen für Rodeoshows und Trainingsveranstaltungen muss von den Schultern der jeweiligen Amtstierärzte genommen werden. Es müssen eindeutige Vorschriften her, die auch vor Gericht Bestand haben. Wir setzen uns dafür ein. Unterstützen Sie uns und wenden Sie sich an die nachfolgenden Empfänger:
Protestieren auch Sie gegen Rodeos in Rußheim (Landkreis Karlsruhe) ! Am 04./05.09.2010 sollen in Rußheim (Storchenhof) Rodeos stattfinden. Wer selbst schon einmal Rodeos in Deutschland besucht hat, weiß, dass praktisch jedes zweite Wort "Tierschutz" ist und dass die ganze Zeit davon erzählt wird, wie wunderbar es die Tiere doch haben, die man angeblich vor dem Schlachter gerettet haben will. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, wie tierschutzgerecht der Umgang mit den Tieren bei den sieben Shows war, die innerhalb von nur einer Woche in Köln, Hockenheim und Lathen/Hilter stattfanden. Wir sehen uns darin bestätigt, dass Rodeo auch ohne Flankengurt noch nicht tierfreundlich ist. Einige der gezeigten Tiere werden auch in den fünf für Rußheim geplanten Shows antreten müssen.
a) gegen die Veranstaltungen im Landkreis Karlsruhe protestieren (wer vor Ort wohnt, könnte auch noch Lokalpolitiker und lokale Medien ansprechen und um Unterstützung bitten) b) im Anschluss an die weiter oben angegebenen und für Tierschutz zuständigen Landes- und Bundesbehörden schreiben. Anschriften für Rußheim: Minister Rudolf Köberle Landrat Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung Bürgermeister Sollten Sie eine Antwort bekommen, würden wir uns über eine Weiterleitung an uns freuen. Protestieren Sie! Internationale Kampagne gegen "Rodeo Europe Tour 2009" Ab Mitte September 2009 will die Professional Rodeo Cowboy Association (PRCA) eine Rodeo-Tour durch mehrere europäische Länder veranstalten. Schwerpunkt ist Spanien, wo die Rodeos in Stierkampf-Arenen durchgeführt werden. Aber es stehen auch Portugal, Italien, Deutschland, Schweden, Frankreich und die Niederlande auf dem Programm, wobei die genauen Daten und Orte noch nicht veröffentlicht wurden. Protestanschriften, sowie einen Musterbrief in spanischer Sprache finden Sie hier. Bundesweite Kampagne gegen Rodeo Vorbemerkung: Bisher haben wir immer bei den jeweiligen Veterinärämtern vor Ort gegen Rodeo protestiert. Seit dem Frühjahr 2005 ist das Gutachten der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. im Internet veröffentlicht. Es liegt ebenso den Tierschutzbeauftragten des Bundes und der Länder vor. Die meisten Bundesländer haben die im Gutachten gemachten Empfehlungen - Verbot des Flankengurts, der Sporen, des Bullenreitens und des Wild Horse Race - bereits übernommen und zum Vollzug an die Veterinärämter weitergegeben, weshalb Rodeos in diesen Bundesländern für die Möchtegern-Cowboys uninteressant werden. Sachsen überlegt noch, ob und wann das Gutachten umgesetz wird. Schreiben Sie an die Behörden und fordern Sie die Umsetzung des Gutachtens: Anschrift:: Sächsisches Staatsministerium für Soziales Schauen Sie sich den Video-Appell an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner an und schreiben Sie ihr: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
(BMELV) oder E-Mail: poststelle@bmelv.bund.de
Nordrhein-Westfalens schmutziges Geheimnis - Wildpferdefang bei Dülmen
Seriöse Reitbetriebe und Veranstalter von Country- und Western Events distanzieren sich bereits von Tierquälerei und buchen einen Elektrobullen. Mit dem kann jeder seine Kräfte messen und ist nicht dazu verdammt, von der Tribüne aus passiv den umständlichen Vorbereitungen der Cowboys zuzusehen (Einsperren der Tiere in die Chutes, Anbringen des Flankengurtes usw.), ehe es denn auf dem Rücken der Tiere zur Sache geht. Bitte setzt euch aktiv dafür ein, dass
Country- und Truckerfeste ohne Tiere auskommen! Die tierquälerische Show wurde am 09.05.07 vom Veranstalter abgesagt! Praktisch jeder dänische Tierfreund hatte sich dagegen engagiert, Proteste aus der ganzen Welt gingen bei den Behörden und beim Veranstalter ein. Die Hilton-Hotel-Kette stieg rasch aus dem Sponsoring aus. Vielen Dank an alle, die die Tiere unterstützt haben! Den ausführlichen Bericht über das Eigentor der deutschen
Möchtegern-Cowboys lesen Sie hier Auch wenn es der Veranstalter des Mallorca Western Festivals nicht offiziell zugeben will, die Proteste gegen das für September 2006 in der Stierkampfarena von Palma de Mallorca geplante Rodeo hatten Erfolg. Wie aus mehreren Quellen zu vernehmen war, wurde das Rodeo aus der Westernreitveranstaltung genommen.
Was können Sie tun?
Schüler, Lehrer und sonstige Interessierte, die vielleicht Vorträge über Rodeo halten möchten, Material gegen Rodeo auf Infoständen auslegen oder bei Protestaktionen verteilen möchten, können unsere Anti-Rodeo-Flugblätter bestellen bei: info@anti-corrida.de Die Flugblätter stehen auch zum Download bereit auf www.animal2000.de/thema/stierkampf1.php
Aktion "Kinder malen gegen Rodeo" Wenn Ihr Kind uns ein Bild gegen Rodeo malen möchte, schicken Sie es uns bitte per E-Mail oder per Post zu. Bitte geben Sie den Vornamen und das Alter an. Wir veröffentlichen das Bild gerne. INITIATIVE ANTI-CORRIDA E-Mail: info@anti-corrida.de
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INITIATIVE ANTI-CORRIDA
2004